Ortstermin an der Glenneschleuse

Wir haben uns mit Vertretern der Bürgerinitiative ZIN19 (Steen Christensen, Alfons Lüke, Paul Plümpe, Erwin Rennekamp und Richard Streffing) getroffen, um über die aktuellen Entwicklungen und Pläne zum Hochwasserschutz an der unteren Glenne zu sprechen und uns vor Ort ein Bild zu machen.
Die Initiative engagiert sich ehrenamtlich und ohne eigene finanzielle Interessen für eine nachhaltige und vernünftige Lösung in unserer Region. Bei unserem Rundgang standen vor allem folgende Kritikpunkte an den aktuellen Planungen im Fokus:
· Veraltete Planungsgrundlagen: Die Pläne und Gutachten stammen im Kern aus dem Jahr 2013. Nach dem OVG-Urteil zur Grundwasserregulierung müssen die Voraussetzungen neu bewertet werden.
· Drohende Ökologieschäden & Austrocknung: Durch den Rückbau des Stauwerks und der Pumpenanlage droht das Glennegebiet in den Sommermonaten komplett trockenzufallen – das widerspricht dem Gedanken einer echten Renaturierung.
· Gefahr für das Poldergebiet: Landwirtschaftliche Flächen und das einzigartige Poldergebiet dürfen durch Grundwasserschwankungen und fehlenden Puffer bei Starkregen nicht gefährdet werden.
· Verhältnismäßigkeit der Kosten: Die kalkulierten Kosten haben sich seit 2013 massiv erhöht (Schätzungen liegen heute bei 21 bis 25 Mio. Euro), während der tatsächliche Schutz für bebaute Flächen gering ausfällt.
· Verlust des Naherholungsgebiets: Die Deichwege an der Glenne sind für viele Menschen ein wichtiges Erholungsgebiet. Durch die geplante Umgestaltung würden begehbare Wege entfallen und der freie Blick auf das Gewässer verloren gehen – ein Stück Lebensqualität für die Anwohner fiele weg.
Unser Fazit: Ein Hochwasserschutz, der uns Millionen kostet und am Ende nicht zum Ziel führt, ist der falsche Weg. Wir brauchen eine Lösung auf Basis aktueller Daten, die Natur, Naherholung und den echten Schutz der Menschen in Lippstadt sinnvoll vereint. Einen ersten Antrag werden wir dazu im nächstmöglichen UBMA stellen.
Vielen Dank an die Initiative ZIN19 für Ihr Engagement und den wichtigen Austausch vor Ort!

Antrag für den Feuerwehrausschuss am 07.07.2026

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Tschense,sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender Reem,

wir beantragen für die kommende Sitzung am 07.07., die aufgeführten Themen im Rahmeneines ordentlichen Tagesordnungspunktes zu behandeln:

1.Einige Feuerwehrhäuser sind als nicht mehr dem Stand der Technik im Brandschutzbedarfs-plan eingestuft worden. Erweiterungen usw. sind empfohlen: Sind die Flächen dafür gesichert?

2.Stützpunkt Lipperbruch Für wann ist die Fertigstellung geplant?

3.Die Erneuerung Dedinghausen/Rixbeck steht bevor. Der Bau sollte sich an den mittlerweilestandardisierten, vorhandenen Feuerwehrstützpunkten, die durch Fachunternehmen geplantund gebaut wurden, orientieren. Architektenwettbewerbe und Einzelgewerksaus-schreibungen würden erübrigt. Was spricht für oder gegen ein solches Verfahren?

4.Die eigeschränkte Tagesverfügbarkeit soll mit dem kurzfristigen Aufbau von Tagesalarm-standorten verbessert werden (gut erklärt im Gutachten Seite 131 und 106). Wie weit ist der Aufbau?

5.Strom-Notversorgung für jeden Feuerwehrstützpunkt Wie weit ist der Ausbaustand?

Mit freundlichen Grüßen

gez.Hans-Dieter Marche Jana De Vidts

Delegiertnenversammlung

Auf der diesjährigen Delegiertenversammlung der Bürgergemeinschaften im Kreis Soest durft wir uns einen interessanten Vortrag zum Nationalpark Arnsberger Wald anhören. Zwar wurde dem Nationalpark vom Kreis Soest bereits eine Absage erteilt, dennoch wollte Herr Ulrich Cordes vom Förderverein Nationalpark Arnsberger Wald nochmal aufklären, was ein Nationalpark für die Umgebung bedeuten kann. 
Wir sind der Meinung, dass darüber nochmal objektiv gesprochen werden sollte.
Desweiteren haben wir im Haus Delecke am Möhnesee darüber gesprochen, wie sich die Bürgergemeinschaft in Zukunft aufstellen möchte. 

Pressemeldung zur Absage der Sitzung des Feuerwehrausschusses

Mit Verwunderung stellen wir von Seiten der BG-Fraktion fest, dass trotz der Forderungenaus dem Brandschutzbedarfsplan und den laufenden Standortdiskussionen die geplanteSitzung des Feuerwehrausschusses am 20.04. ausfällt. Als Grund wird von derStadtverwaltung „mangels Beratungspunkte“ und die „angespannte Personalsituation“angegeben. Wir können diesen Argumenten nicht folgen. Der Feuerwehrausschuss wurdeAnfang des Jahres neu geschaffen, um die anstehenden Detailfragen durch fachkundigePolitiker besser klären zu können. Die Themengrundlage sind die schon lange offenenPunkte aus den Brandschutzbedarfs-Plänen der Jahre 2018 und 2025. Es stehenGrundstücks- und Baufragen im Vordergrund, sowie Fragen zu laufendenAusbildungsständen und ähnliches. Und wir wollen diese Fachausschussfragen nicht wieder„nebenbei“ im Stadtrat diskutieren. Dies ist in keiner Weise zielführend und entspricht nichtder anspruchsvollen Pflichtaufgabe, den zukunftssicheren Betrieb unserer Feuerwehr zugewährleisten.Da wir beide Gründe zur Terminverschiebung in keiner Weise nachvollziehen können, habenwir die Verwaltung gebeten, kurzfristig einen Ersatztermin zu benennen.

gez.Hans-Dieter Marche

Eröffnung Spielplatz Entenei

Der Spielplatz Entenei im Grünen Winkel ist nach den Wünschen der Bürger umgebaut worden. Nachdem sich alle Bürger an einer Umfrage zur Neugestaltung des Spielplatzes beteiligen konnten, ist das Ergenis ab sofort zu sehen. Der neue Spielplatz Entenei ist mit vielen Kindern, die sich auf Eis, Waffeln und Kuchen freuen durften eröffnet worden. 
Wir haben uns vor Ort selbst ein Bild gemacht und sind der Meinung, dass der Spielplatz ein großer Erfolg werden könnte.
 

Pressemeldung über die Jahreshauptversammlung der BG-Lippstadt 2026

Auch in der wahlfreien Zeit eine gute Resonanz! 

 

Jahreshauptversammlungen ohne politische Höhepunkte, wie Kommunal- oder zumindest Vorstandswahlen, sind schon eine Art Pflichtveranstaltung, zu der man kaum Mitglieder erwarten kann. Unter diesen Voraussetzungen hatten wir sehr sparsam geplant, zu unserem Erstaunen kamen aber über 30 Teilnehmer zur Jahreshauptversammlung der BG-Lippstadt ins Quality-Hotel.

Nach den üblichen Regularien stellte die zweite Vorsitzende Jessica Münzel den Bericht zur Vereinsarbeit vor. Stabile Mitgliederzahlen, klare Ziele und die Vorstellung der BG-Masterplanpunkte. Der Bau der Hauptfeuerwache in der Kernstadt und der Feuerwehrstützpunkte in den Ortsteilen, die längst überfällige Sanierung des Lehrschwimmbeckens in Dedinghausen, der Bau der Südtangente und mehr Geschwindigkeit bei den Zukunftsprojekten in Bad Waldliesborn. Und dies ist nur ein Teil der Prioritätenliste. 

Es folgte der Rückblick auf die Kommunalwahl im letzten September und der Dank an die überaus gute Arbeit der gesamten Wahlmannschaft. „Wir hätten für Lippstadt gerne unseren Kandidaten Jan Böttcher als zukünftigen Bürgermeister für Lippstadt gesehen“ und es wäre schade, dass dies nicht geklappt hat, formulierte Hans-Dieter Marche seinen Bericht. Und der Vortrag ging nahtlos in die Übersicht zur Fraktionsarbeit über. „Selbst wenn wir gerne

mehr Sitze im Rat der Stadt Lippstadt gehabt hätten, die Fraktionsarbeit zeigt alles andere als Ermüdungserscheinungen, und sie ist sehr stringent! Und der abzulehnende Haushalt für 2026, die ständige Zunahme des Personalbestandes der Verwaltung, ist etwas, was der BG Sorgen macht. „Da muss wohl jedes Zimmer im neuen Stadthaus gefüllt werden“ kommentierte Marche. Somit blieb der Stellenplanwunsch der Verwaltung ohne BG-Zustimmung. Wichtig für die BG: Die Ortstermine der Fraktion werden auch in Nichtwahlkampfzeiten kontinuierlich weitergeführt!      

Der Kassenbericht und die gute Mitteilung von Kassenwart Hans Karliner, es sind noch Bestände vorhanden! Und dies nach den sehr umfangreichen Ausgaben für den Kommunalwahlkampf im vergangenen Jahr. Die Entlastung des Vorstandes war nach der Kassenprüfung und dem Antrag von Uwe Roßdeutscher fast nur noch Formsache und wurde klar erteilt.

Zur Jahreshauptversammlung der BG-Lippstadt wird traditionell ein Referent zu einem aktuellen Thema eingeladen. Diesmal war es Herr Triphaus von der ESG-Kreis Soest, mit dem Thema „Der Lippstädter Müll: Ärgernis im Stadtbild oder alles für die Tonne“?

Herr Triphaus gab einen sehr guten Überblick über die gesamte Entsorgungswirtschaft und beantwortete auch unbequeme Fragen! Gab Beispiellösungen aus anderen Kommunen, die Fragen aus der bald wieder zur Diskussion stehenden Entscheidung: Gelber Sack oder alle vier Wochen gelbe Tonne? Sperrmüllabfuhr umsonst immer und für alle?

Zum Abschluss gab es nun doch eine knifflige Angelegenheit: In seinem privaten Vorgarten fand ein BG-Mitglied eine Druckgasflasche! Es stellte sich heraus, es war eine recht große Lachgasflasche! Lachgas wird eingesetzt für Sahneaufschäumung im Lebensmittelbereich. Diese Menge reicht aber nun für zwei Werkskantinen zur Weihnachtszeit für 1000 Esser. Also ein bekanntes „Lachgas-Drogenproblem“. Der gut gemeinte Weg zur Schadstoffannahme brachte leider keinen Erfolg, aus nachvollziehbaren Gründen wurde die Annahme verweigert. Die übliche Schadstoffverbrennung scheidet in dem Fall aus, da in der Verbrennungsanlage diese Druckgasflaschen mit großem Anlagenschaden explodieren!

Herr Triphaus nahm als Fachmann für Entsorgungsprobleme, dieses „Drogen- und Entsorgungsproblem“ nun mit zur ESG nach Soest…

 

 

gez.

Hans-Dieter Marche 

 

 

Kontakt

BürgerGemeinschaft Lippstadt e.V.
Vorsitzender
Hans-Dieter Marche
Torfkuhler Weg 11
59555 Lippstadt

Tel. 02941 64595

e-Mail: info@bg-lippstadt.de

Über uns

Wir sind eine ideologiefreie und politisch unabhängige Wählergemeinschaft. Wir wollen die Fragen und Probleme unserer Stadt, einschließlich der Ortsteile, in ständiger Diskussion und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern besprechen und versuchen, sie auch zu lösen!

Seit 1994 sind wir im Rat der Stadt Lippstadt als Fraktion vertreten.

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